Ev.-luth. Kirchengemeinde Laar

100 Jahre Frauenhilfe in unserer Gemeinde! Ein Jubiläum zum Loben und Danken!

Die Geschichte der Frauenhilfe in der Kirchengemeinde Laar begann im Jahr 1912. Pastor Höpker war es, der den Gründungsantrag stellte. „Frauen-Hülfe des Evangelisch-Kirchlichen Hülfsverein unter dem Protektorat Ihrer Majestät der Kaiserin und Königin Auguste Viktoria“, so steht es auf den ältesten Mitgliedskarten. Sinn und Zweck der Gründung war tätige Hilfe zu leisten in der Gemeinde und darüber hinaus. Volksküchen, Waisen- und Armenhäuser wurden gegründet und im ländlichen Bereich Landpflegerinnen ausgebildet.

100 Jahre Frauenhilfsgeschichte – das ist eine lange und bewegt Zeit!

So wie sich unsere Lebensweise, unsere Möglichkeiten und Bedürfnisse verändert haben, hat sich auch unsere Frauenhilfe verändert. Ihr Auftrag ist bei aller Veränderung der Verhältnisse gleich geblieben: das wir Gottes Wort miteinander teilen und aus ihm immer wieder neue Kraft und Trost bekommen. Ein unveränderter Schwerpunkt ist der diakonische Auftrag und den Nächsten im Blick zu haben.

Von den ehemals vier Treffpunkten; den Schulen in Eickum, Hollinde, Stedefreund und dem Pfarrhaus in Laar sind bis heute zwei geblieben.

Wir sind heute ein Verein mit 48  Mitgliedern. Die Nachmittage beginnen mit einer Andacht unseres Pfarrers Herrn Stuke. Wir versuchen immer ein Thema als Grundlage in den Mittelpunkt zu stellen. Es sind Themen, die uns Frauen am Herzen liegen, die uns bewegen, Fragen zum Alltag, Gesundheit, Familie oder Alter. Oft kommen die Vorschläge aus den Reihen der Frauen. Beiträge aus persönlichen Erfahrungen helfen, einen lebendigen Nachmittag zu gestalten. Mit Liedern und Geschichten bewegen wir uns durch das Kirchenjahr. Gelegentlich unterstützen uns Referenten mit Beiträgen aus verschiedenen Bereichen.

Immer wieder neue Anregungen und Material erhalten wir von unserem Bezirksverband, der auch alle Frauenhilfsfrauen einmal im Jahr zu einem großen Jahresfest einlädt.

Von unseren Mitgliedsbeiträgen werden Einrichtungen der Frauenhilfe unterstützt, z.B.: das Frauenheim Wengern, Müttererholungsheime und nicht zuletzt „Nadeschda“ und „Theodora“, die Beratungsstellen für Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution in Herford.

Seit einigen Jahren helfen wir dem Herforder Mittagstisch durch Geld- und Sachspenden in der Vorweihnachtszeit. Gern schauen wir auch über den Tellerrand und befassen uns mit fremden Ländern und Kulturen. Dafür eignet sich besonders der jährliche Weltgebetstag am  1. Freitag im März.

Das Mit- und Füreinander ist uns sehr wichtig!

Wir pflegen es auch bei Ausflügen und Festen. Frauen, die jahrzehntelang das Gemeindeleben mitgetragen haben und Frauen die erst kurze Zeit in unserem Kreis sind fühlen sich Zuhause und jede stützt die andere.


„Tradition ist nicht das Halten der Asche,
sondern das Weitergeben der Flamme.“

mit diesem Wort von Thomas Morus wollen wir weitermachen!


Ute Helms       Christa Oberschmidt        Monika Kessler      Rita Wörmann